Plakate / Posters

Kulturufer Friedrichshafen

Das Plakat für dieses alljährlich im Sommer stattfindende Festival machte ich 1986 zum ersten Mal und seither jedes Jahr.
 
I made the poster for this annual summer festival in 1986 for the first time and since then every year.

2026 – Die Kite Surfer

Zum vierzigsten Mal findet das Kulturufer statt. Ein Jubiläum das vermutlich die wenigsten Zelt-Festivals erleben und die Beliebtheit scheint nicht abgenommen zu haben wie Akzeptanz und Besucherzahl zeigen? Mein erstes Plakat mit der „Kulturwelle“ zum zweiten Ufer hatte damals einen Designpreis bekommen. Und war der Grundstock für die jahrzehntelange und manche Krise überdauernde Zusammenarbeit und eine Vielzahl an Plakaten. Viele der Motive spiegeln das Geschehen und jeweilige Gesprächsthema der Stadt und sind dadurch auch sowas wie Zeitzeugnis in der Zwischenzeit! Die Zahl „40“ hatte es mir angetan und ich entwickelte diese nur bedingt realistische Ballonsituation – eine modifizierte Erinnerung und Anlehnung an das erste Plakat von 1986! Einige der Akteure von damals tauchen auch diesmal wieder auf ...

2026 – The Kite Surfers

The Kulturufer (Culture Shore) festival is celebrating its fortieth anniversary. An anniversary that few tent festivals likely reach, and its popularity seems to have remained undiminished, as evidenced by the festival's acceptance and visitor numbers. My first poster, featuring the "cultural wave" for the second shore, won a design award back then. It formed the basis for decades of collaboration, weathering many a crisis, and resulted in a multitude of posters. Many of the designs reflect current events and topics of conversation in the city, thus serving as a kind of historical record in the intervening years! The number "40" captivated me, and I developed this somewhat unrealistic balloon scene – a modified reminiscence and reference to the first poster from 1986! Some of the key figures from back then are also making an appearance this time around...

2025 – Neugestaltung Uferterrassen

Laut meinen Ansprechpartnern wieder mal großes Thema bei den Stadtplanern? Nicht zum ersten Mal, wie sich bei Betrachtung früherer Plakate von mir zeigt? Im Jahre 2016 hatte ich das Thema schon mal aufgegriffen und meine spielerischen Vorschläge dazu gemacht – außer Konkurrenz natürlich! Diesmal ging ich etwas konkreter vor, aber vermutlich auch wieder ohne jemanden damit zu beeindrucken. Aber meine bekannten Protagonisten konnte ich dafür begeistern und sie tummeln und zeigen sich da gerne...

2025 – Redesign of the Waterside Terraces

According to my contacts, this is once again a major topic for the city planners? Not for the first time, as a look at my earlier posters reveals? Back in 2016, I already addressed this issue and presented my playful suggestions – out of competition, of course! This time, I took a more concrete approach, but probably still without impressing anyone. However, I managed to get my usual collaborators on board, and they happily mingle and show off their work there...

2024 – Himmelstreppen

Bürokratie, Auflagen, die enorm gestiegenen Kosten nach Corona und dabei alles bei gleichem Budget? Die Widrigkeiten des Alltags wurden unerwartet die beherrschenden Themen beim neuen Team wie mir mein Gesprächspartner Daniel Schweizer klagte. Aber jetzt erst recht und trotzdem – für Alle die einzige Antwort? Ich jedenfalls hatte wieder mal mein Thema und visualisierte das aktuelle Geschehen aus meiner Sicht etwas „kafkaesk“ und in Anlehnung an die berühmten „Treppen-Bilder“ des Holländers M.C. Escher! Hat sich vermutlich nicht jedem Betrachter erschlossen und konnte auch nicht jede:r lesen, aber den Machern und mir gefiel die Idee...

2024 – Stairways to Heaven

Bureaucracy, regulations, the enormously increased costs after the pandemic, all with the same budget? The daily grind unexpectedly became the dominant topic for the new team, as my conversation partner Daniel Schweizer lamented. But now more than ever, and yet – is this the only answer for everyone? I, for one, had my own theme again and visualized current events from my perspective in a somewhat Kafkaesque way, reminiscent of the famous "staircase" paintings by the Dutchman M.C. Escher! It probably wasn't immediately obvious to every viewer, and not everyone could read it, but the creators and I liked the idea...

2023 – ARGE Neues Kulturufer

„Alles neu – und – Alles beim Alten“ – signalisierte man mir aus Friedrichshafen. Ein Neuanfang mit neuem Team und neuer Leitung nach 2-jähriger Veranstaltungspause durch Corona bedingt. Meine jahrzehntelangen Partner einer nach dem anderen in die Rente verabschiedet? Zugegeben war ich einigermaßen überrascht, aber als ich gefragt wurde, ob ich auch mit neuem Team weitermachen würde, aber ich bejahte sehr gerne und es klappte hervorragend. Es gab einiges an Veränderungen und neue Schwerpunkte wurden gesetzt vor allem auch bei Wegeführung und beim Außenprogramm. Nach der Devise „Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist.“ – das war auch früher schon Programm! Und dies zu zeigen machte ich zum Thema des Plakats. Die Mitarbeiter des Bauhofs in ihrem orangefarbenen Outfit spielten dabei anscheinend eine gewichtige Rolle! „ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Neues Kulturufer“ benannte ich das Blatt deshalb!

2023 – ARGE New Cultural Shore

"Everything new – and – everything the same" – that's what I was told in Friedrichshafen. A fresh start with a new team and new management after a two-year hiatus due to the pandemic. My partners of many decades were retiring one after the other? Admittedly, I was somewhat surprised, but when I was asked if I would continue with the new team, I gladly agreed, and it worked out wonderfully. There were quite a few changes, and new priorities were set, especially regarding wayfinding and the outdoor program. Following the motto, "Everything must change so that everything stays the same" – that was already our guiding principle! And I made this the theme of the poster. The municipal works department employees in their orange uniforms apparently played a significant role! That's why I titled the poster "ARGE (Working Group) New Cultural Shore"!

2020 – Fliegender Wechsel

Winfried Neumann, Mr. Kulturufer und 35 Jahre verantwortlicher Leiter des Kulturbüros Friedrichshafen, wird in diesem Frühjahr in den Ruhestand verabschiedet. Dieser Wechsel in der Leitung lieferte mir die Idee für das diesjährige Motiv. Neumann – bekannt als leidenschaftlicher Koch – verlässt mit seiner Küchenbrigade das Geschehen während auf der anderen Seite seine junge Nachfolgerin Sarah Baltes – von der Schwäbischen Alb kommend – mit viel historischer Begleitmusik einzieht. Der Wechsel in der Leitung fand statt – das geplante große Festival allerdings fiel dann coronabedingt für zwei Jahre ins Wasser und das Plakat wurde erst zum Kulturufer 2022 gedruckt.

2020 - Flying change

Winfried Neumann, Mr. Kulturufer and 35 years manager of the Friedrichshafen cultural office, will be retiring this spring. This change in leadership gave me the idea for this year's motif. Neumann - known as a passionate cook - leaves the scene with his kitchen brigade while his young successor Sarah Baltes - coming from the Swabian Alb - moves in with a lot of historical background music. The change in management took place - however, the planned big festival fell through for two years due to the corona and the poster was only printed for Kulturufer 2022.

2019 – Aqua-Cultura

Das Wasser des Bodensees wird zunehmend zu sauber? Dadurch schrumpft der Fischbestand und die Erträge der Fischer gehen zurück. Kontrovers diskutierte Fischfarmen könnten dafür eine Lösung sein. Auf jeden Fall lieferten sie mir die Idee für ein aktuelles Motiv...

The waters of Lake Constance are becoming too clean? As a result, fish stocks are shrinking and fishermen's yields are falling. Controversial fish farms could be a solution for this. In any case, they gave me the idea for a current motive ...

2018 – Velo-Ring

Wie in vielen Städten werden auch in Friedrichshafen neue Verkehrskonzepte diskutiert. So gibt es unter anderem Planungen für eine „Schnellstraße für Radfahrer“. Einmal mehr beteiligte ich mich an solchen Planungen und zeichnete meine Vorstellung einer Hochstraße über das Ufergelände ...

As in many cities, new traffic concepts are also being discussed in Friedrichshafen. For example, there are plans for a "highway for cyclists". Once again, I took part in such planning and drew my idea of a high road over the shore area ...

2017 – U-Boote

Im Jahre 2001 realisierte ich beim Plakat „Odyssee“ schon mal eine ähnliche Idee mit Flugobjekten aus Musikinstrumenten. Diesmal versetzte ich die Szenerie unter Wasser und ließ meinen Fantasien freien Lauf...

In 2001 I realized a similar idea with flying objects made of musical instruments at the poster "Odyssee". This time I put the scenery under water and let my fantasies run wild ...

2016 – Beach Promenade

Die Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Uferpromenade wurde in diesen Tagen diskutiert in Friedrichshafen. Es gab wohl auch einen Architekturwettbewerb dazu. Mein Beitrag dazu lief dabei eher „außer Konkurrenz“...

The redesign of the aging waterfront was discussed in Friedrichshafen these days. There was probably also an architectural competition. My contribution was more "out of competition" ...

2015 – Musterhaus-Ausstellung

In Friedrichshafen wurde dieses Jahr anscheinend viel und kontrovers diskutiert über eine Neugestaltung der historischen Friedrichstrasse den See entlang. Diese wurde im Krieg ziemlich zerstört und der schnelle Wiederaufbau genügt in vielem nicht mehr den heutigen Ansprüchen? Ich orientierte mich mehr an historischen Vorbildern und baute eine entsprechende „Musterhaus-Siedlung“ als Kulisse. Ob die Betrachter das verstanden hatten entzieht sich wie oft meiner Kenntnis …

In Friedrichshafen this year apparently much and controversially discussed a redesign of the historic Friedrichstrasse. This was pretty much destroyed in the Second war and the fast rebuilding in many respects no longer meets today's demands? I oriented myself more to historical models and built a corresponding "model house settlement" as a backdrop. Whether the observers understood that evades how often my knowledge ...

2014 – 30. Jubiläum

Ein Jubiläumsjahr wieder mal – das dreißigste Kulturufer! Auch dieses Jahr immer zum Anfang der Sommerferien beginnend und für viele nicht mehr wegzudenken aus dem Kulturleben der Stadt. „Irgendwas mit einer 30“ bot sich natürlich an als Motiv und ich dachte mir diese großen schwimmenden Luftkissen aus …

A jubilee year again - the thirtieth Kulturufer! Also this year starting at the beginning of the summer holidays and for many it is impossible to imagine the cultural life of the city without it. "Something with a 30" was of course a motive and I thought of these big floating air cushions ...

2013 – Dornier DoX

Die zwölfmotorige DoX war der „Jumbo“ der 1930er Jahre. Gebaut von den Dornier-Werken in Friedrichshafen, vor 80 Jahren der Lufthansa AG zum Betrieb überstellt. Eine historische Aufnahme mit vielen Menschen an Bord inspirierte mich dies nachzuspielen mit den bekannten Kulturufer-Figuren und den aktuellen Gästen. Ein Bild mit den Schweizer Bergen im Hintergrund und mit allerlei Anspielungen …

The twelve-engine DoX was the "jumbo" of the 1930s. Built by Dornier-Werke in Friedrichshafen, 80 years ago transferred to Lufthansa AG for operation. A historic recording with many people on board inspired me to replay this with the well-known “Kulturufer“ characters and the current guests. A picture with the Swiss mountains in the background and all sorts of allusions ...

2012 – Hindenburg

Zeppelin und Friedrichshafen gehören seit hundert Jahren zusammen und die Zeppelinwerke sind wichtiger Förderer des Kulturufers. Nachdem sich keine andere Idee als Motiv aufdrängte, nutzte ich diesen Umstand um dies wieder mal in einem Bild zu zeigen...

Zeppelin and Friedrichshafen have been together for a hundred years and the Zeppelinwerke are important supporters of the “Kulturufer“. After no other idea imposed itself as a motive, I used this circumstance to show this again in a picture ...

2011 – Friedrich I.

200 Jahre Friedrichshafen wurden gefeiert in diesem Jahr. Friedrich I. Wilhelm Karl von Württemberg – das bekannte Ölgemälde von Johann Baptist Seele (von 1806) – diente mir als Vorlage. Dieser König Friedrich war es, der im Jahre 1811 Buchhorn und Hofen aus wirtschaftlichen Interessen zur Stadt Friedrichshafen vereinte. Ich kombinierte das Bild mit Figuren früherer Plakate und typischen Friedrichshafener Erfolgsmodellen wie Zeppelin, Maybach oder auch den erfolgreichen Basketballern!

200 years Friedrichshafen were celebrated this year. Friedrich I. Wilhelm Karl of Württemberg - the well-known oil painting of Johann Baptist Seele (from 1806) - served as a template. It was King Friedrich who, in 1811, united Buchhorn and Hofen for economic interests into the city of Friedrichshafen. I combined the image of him with figures from earlier posters and typical Friedrichshafen success models such as Zeppelin, Maybach or the successful basketball players!

2010 – Freie Fahrt für Kunst und Kultur

Anstelle von „Wir haben alles, außer freier Fahrt“ – wie der Spruch hieß, der in dieser Zeit in FN kursierte. In diesem Jahr ging es anscheinend wieder mal hoch her und das war Thema Nr.1 in Friedrichshafen zwischen Befürwortern und Gegnern dieses „B-31-Projekts“? Und um das Geld, das für Viele an den falschen Ecken rausgeschmissen, bzw. eingespart wurde? Grundsätzlich sicherlich kein spezielles Problem der Stadt, aber für den Grafiker willkommenes Futter!

Instead of "We have everything, except free-ride" - as the saying went that circulated in Friedrichshafen at that time. This year it was apparently again high and that was topic No.1 in FN between supporters and opponents of this "B-31 project"? And the money that was thrown out for many in the wrong corners, or was saved? Basically certainly not a special problem of the city, but for the graphic designer welcome food!

2009 – 25 Jahre Kulturufer

... und mein vierundzwanzigstes Kulturuferplakat? Ein Vierteljahrhundert!!! Die Idee mit dem Steg im Wasser in Form einer „25“ schien allen interessant. Übrigens erschien zu diesem Anlass auch eine 130-seitige Broschüre die ich ebenfalls gestaltete!

… and my twenty-fourth poster? A quarter century!!! The idea with the jetty in the water in the form of a "25" seemed interesting to everyone. Incidentally, a 130-page brochure that I also designed for this occasion appeared!

2008 – T-City

Das war doch wieder mal was Konkretes, womit man als Grafiker etwas anfangen konnte? Die Telekom hatte sich mit der Stadt Friedrichshafen zu diesem Gemeinschaftsprojekt zusammengetan. Mehrwert und praktische Auswirkungen für die Stadt wurden wohl kontrovers diskutiert? Mir jedenfalls lieferte diese „Verkabelungsnummer“ die Idee für das Plakat ...

That was something concrete again, with which one could do something as a graphic designer? Telekom had teamed up with the city of Friedrichshafen for this joint project. Added value and practical effects for the city were arguably controversial? In any case, this “cabling story“ gave me the idea for the poster ...

2006 – Stürmische Ankunft

Im Vorjahr hatte ich das Kulturufer anlässlich des 20. Jubiläums besucht. Das Kulturufer-Team hatte mich zur Eröffnung durch Kulturbürgermeisterin Margarita Kaufmann dazu „als Ehrengast“ eingeladen. „Zu einer Rede ließ sich der Grafiker aber nicht bewegen“ konnte man danach in der Zeitung lesen. Stimmte auch. Ursache dafür war aber keineswegs nur meine angebliche Schüchternheit. Ich hatte eine launige Rede schriftlich vorbereitet und wollte diese eigentlich vom Blatt lesen. Aber während der Eröffnungsrede der Bürgermeisterin begann ein derartiger Sturm, dass man befürchten musste, dass einem jeden Moment das Zelt um die Ohren fliegen würde! Und das war dann irgendwie nicht mehr „die Atmosphäre“ für eine Rede meinerseits. Aber ich verarbeitete die Eindrücke dann in diesem Plakat.

The year before I visited the “Kulturufer“ on the occasion of the 20th anniversary. The Team had invited me to the opening by Mayor of Culture "as a guest of honor". "But the graphic artist did not move to a speech" could be read in the paper afterwards. Voted too. But the reason for that was not just my supposed shyness. I prepared a humorous speech in writing and actually wanted to read it from the paper. But during the mayor's opening speech, such a storm began that one had to fear that at any moment the tent would fly around the ears! And that was somehow no longer "the atmosphere" for a speech on my part. But I then processed the impressions in this poster.

2005 – Volleyball

Der VfB Friedrichshafen war wieder mal Deutscher Volleyballmeister geworden? FN also im Volleyballfieber und in meiner Vorstellung machte dieses natürlich nicht halt vor den Akteuren des Kulturufers. Ich illustrierte die Uferanlage als Volleyballfeld mit (wie?) vielen Volleybällen ...

VfB Friedrichshafen had once again become German volleyball champion? So in Volleyball fever and in my imagination FN of course did not stop in front of the actors of the “Kulturufer“. I illustrated the waterfront as a volleyball court with (how?) many volleyballs

2004 – Gefährliche Landung

Es gab kein besonderes Thema und auch keinen besonderen Anlass in diesem Jahr. Also machte ich diese etwas nostalgische Zeichnung mit verschiedenen historischen Flugapparaten. Dachte mir, dass man damit in Friedrichshafen als Zeppelinstadt eigentlich nichts verkehrt machen konnte ...

There was no particular theme and no special occasion this year. So I did this somewhat nostalgic drawing with different historical flying machines. Thought me that you could do nothing wrong in Friedrichshafen as the Zeppelin city ...

2003 – ARGE

Artisten Arbeitsgemeinschaft der Artisten. Von „Gürtel enger schnallen“, „abspecken“, Etatkürzungen usw. wurde jetzt vermehrt in Belangen der Kultur gesprochen. Ich ließ also die Künstler als Folge der geplanten Sparmaßnahmen selbst Hand anlegen beim Aufbau des Kulturufers. Und zur Technik: Ich digitalisierte diesmal meine Zeichnung und colorierte sie anschließend mit dem Computer und bekam eine neue Ästhetik.

Association of Artists. From "tighten belt", budget cuts, etc. has now been increasingly spoken. So, as a result of austerity measures, I let the artists lend a hand in building the “Kulturufer“. And to the technique: This time I digitized my drawing and then colored it with the computer and got a new aesthetic.

2002 – Handy-Gesellschaft

Zu dieser Zeit verbreiteten sich die neuen Cellular Phones – die Handys – fast schlagartig. Jeder hatte jetzt plötzlich so ein Ding! Folgerichtig waren dann auch all die bekannten Protagonisten des Kulturufers auch im Besitz eines solchen und kamen mehr oder weniger damit zurecht!

At that time, the new cell phones spread almost abruptly. Everyone suddenly had such a thing! Consequently, then all the known protagonists of “Kulturufer“ were also in possession of such and more or less coped with it!

2001 – Odyssee 2001

von Stanley Kubrick stand Pate und hatten wir alle als Idee irgendwie im Kopf? Ich zeichnete und malte jedenfalls ein futuristisches Raumgefährt das aus verschiedenen Musikinstrumenten gebaut war. Und die Artisten bewegten sich schwerelos im Raum ...

2001: A Space Odyssey by Stanley Kubrick was the godfather and did we all have an idea in mind? In any case, I drew and painted a futuristic spacecraft that was made of various musical instruments. And the artists moved weightlessly in the room ...

2000 –Der Goldene Stern

Das neue Jahrtausend verlangte nach einem großen Auftritt?

The new millennium demanded a grand entrance?

1999 – Fallschirmspringer

Zu dem Zeitpunkt als ich das Plakat machte, konnte ich nicht ahnen, wie aktuell und „prophetisch“ man dieses Bild später sehen konnte. Der Krieg in Jugoslawien wütete nämlich wenig später mit Fallschirmspringern usw und nachts donnerten Flugzeuge über den Bodensee ...

At the time I made this poster, I could not guess how up-to-date and "prophetic" one could see this picture later. A little later, the war in Yugoslavia raged with paratroopers, and at night, planes thundered over Lake Constance ...

1998 – Baustelle

Laut Auskunft meines „Verbindungsmannes“ Juergen Deeg vom Kulturamt gab es größere bauliche Aktivitäten auf dem Ufergelände. Neue „Röhren“ würden überall verlegt usw. Ich machte aus diesem eher negativen Tatbestand eine Tugend und entwickelte daraus meine Idee für das Plakat ...

According to my "liaison man" Juergen Deeg from the Cultural Office, there were major construction activities on the shores. New "tubes" would be laid everywhere, etc. I made this rather negative fact a virtue and developed my idea for the poster ...

1997 – Verdutzte Fische?

In Anlehnung an das Möwenplakat von 1995 transferierte ich diese Idee dieses Jahr einfach unter Wasser...

Following the seagull poster from 1995, I simply transferred this idea under water this year ...

1996 – Traumpark

In diesem Jahr machte ich etwa zur selben Zeit ein ähnliches Plakat mit Pfauen und mit diesem Titel für den Münchner Tierpark. Bestückt mit den bekannten Friedrichshafener Figuren wie z.B. Geigenkrokodil oder Taucherelefant erschien es mir auch ein schönes Motiv für das Kulturufer!

This year I made a similar poster with peacocks and the title “Dreampark“ for the Munich zoo around the same time. Equipped with the well-known Friedrichshafener figures such as Violin crocodile or diver elephant it seemed to me also a nice motive for the „Kulturufer“

1995 – Die verdutzte Möwe?

„Kulturuferzeit“ bedeutet eben für Viele immer wieder Ausnahmezustand ...

„Kulturuferzeit“ means just for many again and again state of emergency ...

1994 – 10 Jahre Kulturufer

Und mein neuntes Plakat dafür. Eine überdimensionale Torte auf einer kleinen Insel zeichnete ich. Und die vertrauten Protagonisten versammelten sich auf dieser Insel und feierten gebührend ...

My ninth poster for the Kulturufer. I drew an oversized cake on a small island. And the familiar protagonists gathered on this island and duly celebrated ...

1993 – Destination Friedrichshafen

Diesmal ließ ich die Artisten und auf einem großen Kreuzschiff am Ziel Friedrichshafen ankommen. Wieder eines dieser Bilder auf denen es viel und immer wieder Neues zu entdecken gab ...

This time I let the artists arrive on a large cruise ship with the destination Friedrichshafen. Again one of those pictures where there was always something new to discover ...

1992 – Under Water

Dieses Jahr setzte ich das Geschehen zur Abwechslung einfach mal unter Wasser! Überschwemmt wurde die Friedrichshafener Uferpromenade schließlich ja schon des öfteren?

This year, I just put the action under water for a change! After all, the Friedrichshafen promenade has been flooded many times?

1991 – Gulliver

Ein neues Zelt war in diesem Jahr dazugekommen und das Kulturufer expandierte. Das brachte mich auf die Idee, das Ganze mal von oben – wie ein Modell und aus der Vogelperspektive – zu zeichnen. Leicht inspiriert von Gullivers Reisen ...

A new tent was added this year and the “Kulturufer“ expanded. That gave me the idea to draw the whole thing from above - like a model and a bird's-eye view. Easily inspired by Gulliver's travels ...

1990 – Doppelplakat

Zwei A0-Plakate übereinander an die Litfasssäulen zu kleben, offerierten mir in diesem Jahr die Friedrichshafener! Ich nutzte die Chance für die aus meiner Sicht besten Plakate! Machte eines – hier zu sehen als Illustration – mit Bildern, das zweite als Veranstaltungskalender. Meine Partner teilten meine Meinung nicht so ganz und wünschten sich fürs nächste Mal doch wieder was „Detaillierteres“, in Richtung von „Wimmelbild“. Ein Plakat also, auf dem möglichst viel passiert!

Glueing two posters one above the other to the advertising pillars offered me my partners this year! I took the chance for what I believe are the best posters! Made one - here to be seen as an illustration - with pictures, the second as an event calendar. My partners did not quite share my opinion and wished for the next time something more "detailed". A poster on which as much as possible happens!

1989 – Die Raute

In diesem Jahr entwickelte ich das neue Kulturufer-Logo – und gestaltete das Plakat aktueller und plakativer. Und ich experimentierte mit den damals neuen technischen Möglichkeiten wie Farbkopierern und Computern bei der Typografie z.B.

This year I developed the new “Kulturufer“ logo - and made the poster more up-to-date. And I experimented with the then new technical possibilities such as color copiers and computers in typography, for example.

1988 – Die Riesenbühne

Damals versuchte ich noch, die eingeladenen Künstler und Akteure möglichst 1:1 zu zeichnen und in Szene zu setzen. Das gestaltete sich aber zunehmend schwieriger wegen der ungenauen Informationen. Und vor allem auch, weil das Plakat bereits Monate vor dem Festival erscheinen musste!

At that time, I still tried to draw the invited artists and actors as possible 1: 1 and put in scene. But this became increasingly difficult because of inaccurate information. And above all, because the poster had to appear months before the festival started!

1987 – Die zweite Kulturwelle

Die „Kulturwelle“ aus anderer Perspektive!

The "culture wave" from a different perspective!

1986 – Die erste Kulturwelle

Das zweite „Kulturufer“ und das erste Plakat, das ich für dieses alljährlich im Sommer am Bodenseeufer stattfindende Festival gestaltete. Die dortigen Veranstalter waren auf mich aufmerksam geworden durch meine Arbeit für „SchauSpiele 85“ in München. Und wohl auch nachdem wir dann für dieses erste Kulturufer auf Anhieb gleich einen nicht unbedeutenden Preis bekamen, setzte sich die Zusammenarbeit fort!

The second “Kulturufer“ and the first poster, which I designed for this annual summer festival on the shores of Lake Constance. The local organizers had become aware of me through my work for "SchauSpiele 85" in Munich. And even after we got a not insignificant price right away for this first cultural shore, the collaboration continued!