Logo Deutsches Theater
Gegen einige Widerstände der Theaterleitung entwarf ich dieses neue Logo zu Beginn meiner Tätigkeit fuer das Haus!
Von 1998 bis 2001 arbeitete ich fuer das Deutsche Theater und entwarf, gestaltete und realisierte (zusammen mit Network!) während dieser Zeit alle Publikationen: Plakate, Flyer, Anzeigen usw.
Der damalige Pressesprecher Bernhard Appelius – langjähriger Bekannter und Freund – hatte meine anfänglichen Vorbehalte mit der Produktion von Robert Wilson / Philip Glass „Monsters of Grace“ im Oktober 1998 zumindest temporär ausgeräumt. Nach dreijähriger Zusammenarbeit war dann aber fuer mich doch „das Ende der Fahnenstange“ erreicht. Ähnlich wie frueher schon beim Film fuehlte ich mich gezwungen zu stark in Richtung Kommerz denken und arbeiten zu muessen! Und es gab auch noch einen zweiten Grund: Zu dieser Zeit machte ich ja auch die Tierparkplakate die von der Städtereklame sehr massiv plakatiert wurden. Als Folge davon klebten dann zeitweise an den Litfasssäulen mit den A0-Plakaten nur noch Plakate von mir.
Ich zeige hier am Beispiel einiger Plakate, wie das Ganze aussah. Das „unterbringen“ der diversen Sponsoren & Präsentatoren“ hatte dabei meist Vorrang vor kuenstlerischen Aspekten. Ich zeige hier in der Folge einige Beispiele – wieder chronologisch vom Ende zum Anfang hin geordnet!
Viktor & Viktoria, Plakat, 2000
Madame Butterfly, 2000
Der König und Ich, 2000
Ballsaison 2000 – Feste feiern
Plakate, Flyer etc
tricicle – Drei Männer allein zu Haus, 1999
Plakat, Flyer etc
Nabucco, 1999
Plakat und alle anderen Begleitmaterialien
König des Glücks – von und mit der Mozartband, 1999
Hans Klok, 1999
Magie für das Neue Millenium?
Dinner & Musical, 1999
Monsters of Grace, 1998 – Regie Robert Wilson, Regie Philip Glass.
Dies war die erste Produktion die ich grafisch gestaltete und in der Folge dann auch dieses neue Logo fuer das Deutsche Theater entwickelte.
Die folgenden 3 Jahre entwarf und skizzierte ich die Sachen und realisierte sie in Cooperation mit Network! Werbeagentur, die mir die notwendigen Strukturen zur Verfuegung stellten. Ich hatte dabei also eher die Funktion des Art-Directors, da es wenige illustrative Aufgaben gab. Bei diesen technisch oft aufwändigen Arbeiten hatte in Davide Baldo von Network – damals schon „Photshopcrack“ – den idealen Partner.